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30.07.2010

Ankunft: am heutigen Tage

Abgelegt unter Allgemein | kielmonitor-team | 15.10.2006

Herbst in Kiel, Hamburg und BerlinUnd als ich heute morgen die Augen aufschlug, da ahnte ich es bereits. Als ich leise fröstelnd durch mein Zimmer schlich, als ich die Vorhänge zur Seite drückte und durch die trüben Scheiben in die Welt hinaus blinzelte, da war es Gewissheit: Er war bereits da.
Gestern war noch alles anders, gestern spielten die Kinder noch auf den Straßen und die Menschen freuten sich lachend auf ihr Wochenende, aber in der Nacht war er angekommen und heute ließ er sich nicht mehr wegdiskutieren und hatte sich bereits breit gemacht in unserer Stadt. Der Herbst war zurück nach Kiel gekommen und überzog die Förde und die ganze Stadt mitsamt den überraschten Bürgern wie ein kühler Morgentau. Wie eine dünne Schicht Schnee, die die urbane Geräuschkulisse dämpft und surreal erscheinen lässt, lag er heute in der Luft. Unwirklich der Gedanke daran, wie man sich noch vor ein paar Wochen nach einer Abkühlung sehnte. So unwirklich, wie man sich in einem langen Saunagang nicht vorstellen kann zu frieren. Und wie wenn man dann, nachdem man sich ausgiebig abgekühlt hat, wieder nach der wohligen Wärme sehnt und sich fragt, wie man diesen gemütlichen Ort so schnell verlassen konnte.
Wieder Zeit, die Mütze und die Handschuhe zu suchen, möchte man sich auf einen Spaziergang begeben. Wieder Zeit, sich im Supermarkt über die Schokoladenweihnachtsmänner und das ganze Marzipan zu wundern. Und wieder Zeit, am Monitor den Farbregler etwas nach oben zu schieben, um den grauen Stadtansichten wenigstens etwas sommerlichen Frohsinn einzuhauchen. Bitte nachmachen.

camspotting.de präsentiert: Der Hamburgmonitor

Abgelegt unter Allgemein | kielmonitor-team | 14.10.2006

Hamburg meine Perle…

hamburgmonitor

Die camspotting.de-Familie hat ein neues Küken: Der Hamburgmonitor erblickt das Licht der Welt und zeigt frisch aus dem Ei gepellt die Freie und Hansestadt aus diversen Perspektiven. Untenrum fehlt zwar noch büschen was, aber das kriegen wir schon noch hin!

Das Ende der AISzeit?

Abgelegt unter Allgemein | kielmonitor-team | 02.10.2006

AIS Kieler BuchtDa hat mal jemand so eine richtig gute Idee: Ein Schiffspositonierungssystem, das man mitsamt zusätzlichen Informationen über die Dampfer auf eine Seekarte projizieren kann, ein Radar 2.0 sozusagen, übersichtlich und informativ, internetkompatibel und strahlungsarm, mit einfachen Mitteln zu empfangen und leicht zu verstehen.
Und es gibt auch einen Markt dafür: Firmen etablieren sich und stellen eben diese Daten (natürlich gegen ein gewisses Handgeld) zur Verfügung. “Fein”, denkt sich da so mancher Schiffsausrüster und Schleusenbetreiber, so manche Reederei und Kapitänsgattin, “da brauch’ ich ja gar nicht selber eine Antenne auf dem Dach (oder dort, wo ich halt gerade Schiffe gucken will), da kauf ich mir einfach einen Account bei vesseltracker, Schiffsmeldedienst, AISlive und wiesiealleheissen.” Und es gibt auch Leute, die sagen “Oh toll, so ‘ne Antenne will ich auch, da bastel’ ich mir das selbst und freu mich und verschenk’ das einfach an alle, die sowas genauso freut.” An uns und an Euch zum Beispiel.
Aber wir leben ja nicht irgendwo in Taka-Tuka-Land, sondern in Deutschland. Und hier muss ja schließlich alles seine Ordnung haben, darum gibts jede Menge Regeln und Gesetze und einen Haufen Leute, die darauf aufpassen, damit keiner Unsinn macht.

Ihr ahnt bereits was jetzt kommt. Ein Vertreter einer dieser AIS-Anbieter-Firmen fühlte sich etwas auf den Schlips getreten und reagierte beleidigt, ja geradezu pampig. “Könnt Ihr doch nich’ verschenken, was wir verkaufen wollen, wo kämen wir denn da hin” und sprach von “Marktverzerrung” und “unlauterem Wettbewerb”. Nun sind das eigentlich alles bestimmt ganz nette Leute, nur der eine war halt grad schlecht drauf.
Wir haben dann mal versucht, das rechtlich ein bisschen auszuloten, haben beim Wasser- und Schifffahrtsamt angerufen und in einschlägigen Foren gefragt und den Eindruck gewonnen (1,2), daß die gekränkte Kaufmannsehre des Linksfußaufstehers gar nicht das Hauptproblem ist, sondern die Darstellung der Daten an sich. Rechtlichen Ärger hat es wohl de facto auch noch nicht gegeben (1), aber so ein Damoklesschwert ist nicht sehr beruhigend. AIS unterliegt als Seefunk dem Fernmeldegeheimnis. Seefunk darf man, genau wie z.B Polizeifunk, nicht einfach weitergeben. Und sogenannte “personenbezogene Daten” sind das auch, da kommt dann der Datenschutz ins Spiel.
Natürlich fragt man sich, was der Sinn eines dermaßen geheimen Informationssystem ist.
Natürlich verstoßen so gesehen auch diese kommerziellen Anbieter gegen das Telekommunikationsgesetz (TKG). Aber einerseits hätten die sicherlich weniger Probleme mit dem Risiko, sich mit der Staatsanwaltschaft auseinanderzusetzen, und andererseits haben die ihren Firmensitz auch mal gerne im Ausland. In Holland und Dänemark zum Beispiel ist die Lage diesbezüglich wesentlich entspannter. Aber in Deutschland, ob mans glaubt oder nicht, ist das Gesetz speziell bezüglich des AIS einfach noch nicht ganz ausdiskutiert und man bedient sich eben aus den bestehenden TKG.
Und in diesem TKG fallen dann fast ganz am Ende so Begriffe wie “Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder Geldstrafe” und so, das macht natürlich keine Lust auf Ärger.

AISSo, und damit Euch hier nicht eines Tages nur noch eine Spendenkontonummer empfängt, oder wir nur noch aus dem Knast bloggen können, haben wir das Bild von unseren Seiten genommen. Klar, man könnte sagen wir haben das Bild ja nicht gemacht, aber so hätten wir eben den Kopf auch nicht aus der Schlinge bekommen.

Und die Leute, die uns und Euch das tolle AIS-Bild schenken wollten, haben dann auch kalte Füße bekommen und sicherheitshalber abgeschaltet.

Und darum ist in Kiel das AIS jetzt erstmal AUS. So isses.
Bleibt nur zu hoffen, daß das alles in Kürze liberal geregelt wird, dann kanns ja auch wieder weitergehen.

Deutschland zu Gast in Schleswig-Holstein – Willkommen in Kiel

Abgelegt unter Allgemein | kielmonitor-team | 01.10.2006

“Liebe Besucherinnen und Besucher,
Tag der Deutschen Einheitam 2. und 3. Oktober 2006 feiert ganz Deutschland den Tag der Deutschen Einheit in Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt Kiel. Seit 16 Jahren wandert das Fest zur Deutschen Einheit durch die Bundesländer und gipfelt nun bei uns – in Deutschland ganz weit oben. ‘Deutschland zu Gast in Schleswig-Holstein – Willkommen in Kiel’. – unter diesem Motto lädt Schleswig-Holstein Jung und Alt zu einer fröhlichen Begegnung nach Kiel ein.”
Mit diesen Worten begrüßt Ministerpräsident Peter Harry Carstensen in seiner Festschrift die Besucher des Nationalfeiertags in unserer schönen Stadt an der Förde.

Gefeiert wird auf der Festmeile direkt an der Hörn am Fuße des Hörn Campus. Die ADDIX-Webcam ist bereits eingeschaltet und auf kielmonitor.de zu sehen!

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Blog: Die Webcam Laboe verstößt nach Prüfung des Datenschutzbeauftragten von... http://bit.ly/cFuqwl
Do, 29 Jul 2010 12:57:46
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Mi, 28 Jul 2010 15:48:04
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Mi, 28 Jul 2010 06:30:04

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