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04.02.2012


Inside Stena Germanica III

Abgelegt unter Allgemein | kielmonitor-team | 24.09.2010

Obwohl die “Neue” von aussen etwas, naja, rustikaler aussieht, muss sie sich nicht verstecken. Heute ist ein “Virtual Tour” Film aufgetaucht, der auch für Landeier Einblicke ins Innere der Schwedenfähre ermöglicht.
Ok, da werden die Suiten gezeigt, die mit 2-500 Euro natürlich ein bisschen auf die Portokasse schlagen, aber hey, Stereoanlage mit iPodanschluss in allen Suiten? Und WLAN ist eh für lau an Bord. Weinprobe mit einem virtuellen Weinexperten? Das hätt ich ja gerne mal gesehen. Nach unten gehen die Preise übrigens bis zum Jugendherbergsbett bei 40 Euro, aber nimm Freundin oder Kumpel mit, da kann man sich ja auch ne einfache Kabine für 90 Okken teilen. Hier kann man sich die Details angucken. Hätte man doch fast mal Bock, mitzufahren. Und nein, wir kriegen kein Geld von denen.

Stena Germanica III

Abgelegt unter Allgemein | kielmonitor-team | 03.09.2010

Am 1. September wurde ein neuer Gast in Kiel begrüsst: Die Stena Germanica III wird nun zusammen mit der Stena Scandinavica den Göteburg-Liniendienst übernehmen und alle zwei Tage bei uns zu Besuch sein. Beim Probeanlauf des mit 240 Metern längsten Schiffes in der Hörn, sowie beim Abschied der “alten” Stena Germanica, als auch beim ersten offiziellen Einlaufen waren wir schön offline, sorry nochmal dafür, das hätten wir uns auch anders gewünscht.

Jetzt wird die Germanica also immer am neuen Terminal anlegen, etwas weiter in der Hörn als bisher und ist in der Panoramacam durch das schiefe Terminalgebäude verdeckt, bisschen blöd. Gut ist hingegen, dass die Cam im Hafenhaus die Fähre und den Kai prima im Blick hat und man sich jedes Anlegemanöver und das Be- und Entladen schön im Zeitraffer zu Gemüte führen kann, wenn man möchte.

Vom ersten Anlauf gibt es einen kleinen Film, auch aus dem Hafenhaus aufgenommen, jedoch etwas unterhalb der Webcam. In HD und mit Wasserfontänen und allem drum und dran, bitteschön:

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Bildcredit: ArneKiel

Kielmonitor wieder online!

Abgelegt unter Allgemein | kielmonitor-team | 03.09.2010

Mannometer, das war vielleicht ein Ding! Da raucht von einem Tag auf den anderen der Server ab und nix geht mehr, das habt ihr sicherlich auch ziemlich schnell mitbekommen. Wie vom Himmel geschickt meldete sich ein freundlicher Kielmonitorbesucher und liess uns mit Sack und Pack übergangsweise bei sich auf einem Server einziehen (Danke Stefan!). Naja und Bernie hat es geschafft, sozusagen durchs Hintertürchen die wichtigsten Daten aus dem kaputten Server herauszumelken und das alles hier wieder aufzubauen, als wäre nichts geschenen.
Verpasst, die letzte Abfahrt der “alten” Stena, verpasst das Probeliegen und die erste offizielle Ankunft der “neuen” Germanica.

Ich könnte mich jetzt in epischer Breite über den nicht vorhandenen Kundenservice eines grossen Hostingproviders echauffieren…bringt ja aber auch nichts jetzt. Ist doch wahr, man schreibt verzweifelte Hilferufe und bekommt nur Textbausteine zurück “Danke, dass Sie sich die Zeit genommen haben, uns zu schreiben…”, und wenn man dann mit schon leicht geschwollenem Kamm erneut schreibt, gibt es wieder so eine standardisierte Quatschmail zurück. Wenig hilfreich. Aber gut jetzt. Haben wir ja alle was von gelernt, wir müssen mehr Backups machen, den Provider besser auswählen.
Aber was mich speziell an diesen Mails vom Betreiber genervt hat: Dieses tote, glatte, irgendwie gleichgültige und damit überhebliche Geschreibe, das geht einem total auf den Strich und wirkt durch diesen Copy&Paste Tonfall einfach überheblich und abstossend. Da hätten wir uns einen Techniker gewünscht, der zwar holperig und meinetwegen mit Rechtschreibschwäche schreibt, aber irgendetwas transportiert, Ahnung hat und menschlich ist, anstatt sich hinter “wir haben alles im Griff”-Floskeln zu verstecken. Es ist ja im Grunde klar, warum Firmen so schreiben, in Mails und auf ihren Homepages, das soll Professionalität vermitteln und Authentizität. Aber ist das nicht teilweise überholt? Würde man nicht lieber in einer Mail oder auf dem Firmenblog lesen “So´n Mist, heute grad wieder fünf Server abgeraucht, aber wir haben schon mal ein paar neue bestellt und legen ne Schippe drauf, damit das bald wieder läuft” anstatt das ständige “Top-Leistung, jede Menge Profi-Features und Marken-Software für Ihre erfolgreiche Homepage“-Gelaber?

Grad neulich hab ich etwas über Authentizität gelesen, an dem ich mir in Zukunft ein Beispiel für diesen Blog hier und unsere Mailkommunikation nehmen werde:

Was sind gute Blogs? Die Antwort ist ganz einfach: Gute Blogs sind authentisch. Nichts weiter. Sie sind von echten Menschen geschrieben, haben einen glaubwürdigen Inhalt und erscheinen in einer zuverlässigen Regelmässigkeit. Ihr Inhalt ist originär. Sie reflektieren und kommentieren die Welt aus einer persönlichen und ehrlichen Sicht. Autor und Inhalt stimmen überein und geben nicht vor, etwas anderes zu sein als sie sind. Die Präsentation ihrer Inhalte ist oft schlicht und ungekünstelt. Sie sind eben authentisch. So einfach ist das.

Bildcredit: cre8tive / pixelio.de

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