5000 Tonnen Huhn & "Beam me up, Scotty"

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Nee, nee, was nicht so alles hier bei uns in der Förde vorbeischwimmt, da wird einem schon ganz schlecht bekommt man ja schon richtig Appetit! Da wird eine Ladung Hähnchen um die Welt geschippert, um nach Maschinenschaden, Schlepperhilfe und sturmbedingten Zwischenstopp in der Landeshauptstadt frisch auf den russischen Tisch zu gelangen. Da stellt sich doch die Frage, ob es im Zarenreich keine Geflügelfarmen Freilandhöfe gibt? Oder veredelt die Äquatorquerung, ähnlich wie beim norwegischen Linie Aquavit überliefert, das Produkt im Geschmack? Wahrscheinlich haben sich die Rentner Tiefkühlhühner lediglich auf? ihrer Karibik-Kreuzfahrt? ein wenig die Sonne auf die Schenkel scheinen lassen.

Tiefkühlladung wird nach Russland geschleppt

Kiel (fb)– Am Kieler Bollhörnkai warten 5000 Tonnen Hühnchenfleisch auf den Weitertransport nach Kaliningrad (Königsberg). Die Tiefkühlladung aus Brasilien befindet sich in den vier Laderäumen des Frachters „Green Neptunic“. Eigentlich hätte die Fracht schon vor Tagen in Russland eintreffen sollen, hätte nicht? …? weiterlesen (Kieler Nachrichten 6.März 2008)

Insgesamt scheint die Kieler Förde zur Zeit ein Schiffsfriedhof Sammelpunkt für defekte Schiffsaggregate zu sein: vor ein paar Tagen versagte bei dem Frachter „EE Enterprise“ der Warpantrieb Schiffsantrieb.. Captain Kirk? musste? Schlepperhilfe anfordern, nachdem? sein Dampfer schon quer im Fahrwasser? der Milchstrasse des Kiel-Ostsee-Weges trieb. Das Schiff, das ebenfalls der russischen SternenFöderation angehört,? war zu einem mehrtägigem Reperaturaufenthalt am Bollhörnkai gezwungen. Die Ladung: Dünger für Spanien … oder Hähnchen auf der Rückreise.
Ebenfalls in Spanien ist bei einer früheren Kontrolle auch bereits der? koreanische Frachter aufgefallen, der einige Zeit im Scheerhafen festlag. Von „sehr schlechtem Gesamtzustand“ ist die Rede, Ölleckagen hier und da, defekten Lüftungs- und Feuerklappen, um nur einige der angeblich 40 Mängel zu nennen, auf dem Schiff, bei dem der Name „Bright Ruby“ wohl nicht allzu wörtlich zu nehmen ist.
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„Enterprise“ musste sich abholen lassen?

Kiel (fb)? – Der Einsatz kam mitten in der Nacht. Um 23.30 Uhr musste der Notschlepper „Bülk“ gestern auslaufen. 18 Seemeilen nordöstlich des Kieler Leuchtturms dümpelte der Frachter „EE Enterprise“ – Maschinenschaden. Das Schiff lag dabei so unglücklich im Fahrwasser des Kiel-Ostsee-Weges, dass … weiterlesen (Kieler Nachrichten 1. März 2008)