Webcams retten Leben

kielmonitor

Von wegen Webcam gucken sei ein sinnloser Zeitvertreib! In der letzten Woche wurden durch Webcams und Euch fleissigen Webcamgucker zwei Menschenleben gerettet! Zuerst hatte sich ein Wattläufer in St. Peter-Ording verirrt und war von einer 500km entfernten Webcamenthusiastin entdeckt worden, die die Polizei alarmierte. Die Polizisten leuchteten dem verirrten Fotografen daraufhin mit Fernlicht ordentlich heim.
Gleich am Tag darauf meldete ein besorgter Bürger eine Person auf Eisschollen bei Pellworm, die sich jedoch als ein fleissiger Fischer beim Freischaufeln seines Bootes entpuppte.
Die Berichterstattung zog sich durch den Blätterwald der Tageszeitungen von „Flensburger Tageblatt“ bis „BILD„, daher folgt hier die unparteiische Pressemeldung der Polizeidirektion in Husum, und dann aber bitte wieder geschwind an die Webcams und Leben gerettet!

Husum (ots) – Bereits am 28.01.10 bemerkte eine Dame aus dem Westerwald über ihre Webcam einen Mann auf einer Eisscholle in der Nordsee. Sie schaute sich im Internet den Bereich St. Peter-Ording an, als sie ihn auf dem Eis entdeckte, während er mit einer Taschenlampe Leuchtsignale gab. Geistesgegenwärtig rief sie die Polizei, die sofort dorthin eilte, den Mann ausfindig machen konnte und ihm mittels Autoscheinwerfer den Weg über die Packeisschollen wies. Diese selber zu betreten, hätte Lebensgefahr bedeutet. Als der Mann wieder festen Boden unter den Füßen hatte, gab er an, schöne Fotos machen zu wollen, er hatte allerdings in der Dämmerung die Orientierung verloren. Er wurde mit reichlichen Ermahnungen und dem Hinweis auf die Lebensgefahr nach Hause geschickt.

Bereits am 28.01.10 bemerkte eine Dame aus dem Westerwald über ihre Webcam einen Mann auf einer Eisscholle in der Nordsee. Sie schaute sich im Internet den Bereich St. Peter-Ording an, als sie ihn auf dem Eis entdeckte, während er mit einer Taschenlampe Leuchtsignale gab. Geistesgegenwärtig rief sie die Polizei, die sofort dorthin eilte, den Mann ausfindig machen konnte und ihm mittels Autoscheinwerfer den Weg über die Packeisschollen wies. Diese selber zu betreten, hätte Lebensgefahr bedeutet. Als der Mann wieder festen Boden unter den Füßen hatte, gab er an, schöne Fotos machen zu wollen, er hatte allerdings in der Dämmerung die Orientierung verloren. Er wurde mit reichlichen Ermahnungen und dem Hinweis auf die Lebensgefahr nach Hause geschickt.Nur einen Tag später (29.01.10, 13.51 h) bemerkte ein Mann aus dem Rheinland ebenfalls über das Internet per Webcam einen Mann auf einer Eisscholle in der Nordsee vor Pellworm. Die alarmierte Feuerwehr konnte der Polizei rückmelden, dass es sich bei dem Mann um einen Fischer handelte, der das Eis um seinen Kutter herum entfernt hatte – Gefahr bestand in diesem Fall nicht.