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69 Kommentare

  • Avatar Uwe Hintze sagt:

    Am 14.08.2020 um 17:39-17:59 hat der Vogel ein Ei zerstört und den Inhalt gefressen.Die Schale nahm der Fake und flog damit weg.Ich war schockiert. Ich vermute das, wenn der Vogel merkt es bewegt sich nichts mehr im Ei, er es dann frisst.

  • Avatar Chris sagt:

    Hi @ All,
    wo ist Ei Nr.5?
    15:53 sind noch 5 Eier zu sehen. Ab 16:26 nur noch 4 Eier zu sehen!
    ( sowie 16:30 , 17:41 und 17:51 nur 4 Eier )
    Ich konnte nicht erkennen was in den 30 Minuten passiert ist!?

    Und wenn wir Menschen nicht in die Natur eingreifen sollten müssen wir unsere Sachen packen und den Planet verlassen. 😉

  • Avatar Andreas sagt:

    Hallo Cornelia,

    sicherlich hast Du recht, dass in der Natur nicht immer die optimalen Nistplätze vorhanden sind und die Vögel mögliche Gefahren nicht abschätzen können. So fallen immer wieder einmal z.B. Junge von Hausrotschwänzen aus dem Nest wenn die Eltern als Brutplaz einen Balken vorziehen statt einen Halbhöhlenkasten. Im letzten Jahr musste ich mitansehen wie eine Brut des Gartenrotschwanzes in einem ausgefaueltem Baumstamm nach einem Starkregen buchstäblich ersoffen ist. Ja, das ist die Natur, die kein Erbarmen kennt.
    Wenn aber der Mensch Nisthilfen anbietet, dann sollte es meiner Meinung nach schon optimal gestaltet werden, wie es den Anforderungen bzw den Bedürfnissen der betreffenden Vogelart entspricht. Das Ziel ist es durch diesen Eingriff eine bestimmte Vogelart zu fördern. Dazu zählen die Punkte wie die Geräumigkeit des Kastens, die Höhe des angebrachten Kastens sowie das Bruthabitat (Standort). Einige Vögel stehen auf der roten Liste wie z.B. Wiedehopf, Stein-, Raufuß-, oder Sperlingskauz. Vorkommen dieser Arten werden unter den NABU Leuten gegenüber Außenstehenden geheimgehalten, um nicht unnötig das Brutgeschäft zu stören bzw den Brutplatz zu zerstören. Ein Brutverlust durch Unkenntnis wäre dann schon ein Desaster.
    Ja, Turmfalken brüten auch in verlassenen Krähennester, aber hier sind auch die Verluste sehr hoch. Diese Bruten sind besonders durch zusätzliche Gefahren ausgesetzt. Regen unterkühlen die Jungvögel sehr schnell und der der Druck der Prädatoren wie Raubwild (z.B. Marder, Waschbär) und anderen Greifvögeln.( z.B. Uhu oder Habicht) Die Untersuchungen belegen es eindeutig. Im Durchschnitt werden bei den Freibruten nur 2-3 Junge flügge, während es bei den Gebäudebruten doch schon 5-6 Junge sind.
    Zum Schluss ist noch anzumerken, dass bei der Aufzucht junge Turmfalken einen gesunden Appetit haben. So bringen die Altvögel ab dem Zeitpunkt, wo die Küken selbstständig die Beute verzehren jeden Tag ca. 30-40 Portionen. Zu 80% Mäuse und gelegentlich auch Vögel bis zur Größe einer Drossel.. Daher sind sie sowohl in der Forst als auch in der Landwirtschaft zur Bekämpfung der Nager sehr geschätzt. Ich hoffe, dass wir im nächsten Jahr mehr Glück haben.

  • Avatar Andreas sagt:

    Guten Abend,

    nach langer Zeit habe ich doch mal wieder in den Kasten geschaut. Unermütlich sitzt er nun über 7 Wochen auf dem Gelege und es kommt zu keinem Ergebnis. Es muß ziemlich frustrierend sein. Der Vogel kann einem wirklich nur leid tun.
    Bei uns in der Gegend sind die letzten Jungen am letzten Wochenende ausgeflogen und ich kann die Familien beobachten wie sie über den Viehweiden gleiten und gemeinsam Mäuse und anderes Beutetiere jagen.
    Inzwischen ist ja der Boden von diesem Webkasten auch nicht mehr blank. Wie ich sehe liegen dort Federn und Gewölle, was wohl wenn der Boden so vor der Eiablage beschaffen wäre wohl zu einem Happy End geführt haätte.
    Naja, die Brutsaison 2020 geht nun unaufhörlich mit großen Schritten dem Ende entgegen und es war Lehrgeld. Zum Schluss bleibt nur zu hoffen, dass im nächsten Jahr unser Falkenpaar eine entsprechende Nestunterlage vorfindet und wir ihre Fürsorge bei der Aufzucht der Jungen mit Freude beobachten können.
    Noch einen schönen Abend und ein entspanntes Wochenende

    • Avatar Cornelia sagt:

      Hallo Andreas,

      wollen Sie Natur erleben, so wie sie ist, auch mit Schicksalsschlägen und Mißerfolgen, oder ein Falkenzuchtprojekt? Natürliche Nistplätze sind auch nur eher zufällig gepolstert – nicht mehr benutzte Krähennester zum Beispiel. Unausgebaute Dachböden, Mauernischen oder Felsvorsprünge haben keine Nestunterlage, und dennoch sind die Tiere noch nicht ausgestorben. Auch im Nikolaikasten hat vor vier Jahren ein Falkenpaar erfogreich gebrütet – ohne künstliches Nistmaterial; es geht also. Ich bin der Meinung, der Mensch sollte in das natürliche Verhalten von Wildtieren nicht eingreifen und der Natur freien Lauf lassen.

  • Avatar Renate Krüger sagt:

    Es wird auch weiterhin nichts neues aus Kiel geben, schaue trotzdem jeden Tag mal rein,
    aber es sind und bleiben 5 Eier ,die Zeit des Schlüpfens ist weit überschritten……leider!

  • Avatar Chris sagt:

    Leider im Norden Nix Neues,
    aber beide sind noch am brüten.
    ( 20:53 weiter noch alle 5 Eier zu sehen )
    🙁

    • Avatar Cornelia sagt:

      Letztes Jahr wurde das Brüten nach mehreren Wochen weniger und die Eltern haben nur noch sporadisch im Kasten vorbeigeschaut. Außerdem sind nach und nach die Eier verschwunden, vielleicht aufgegessen? Schalen waren aber nie zu sehen. Mal sehen, wie es dieses Jahr läuft.

  • Avatar Chris sagt:

    Hallo @ all,
    zu häufig habe ich Eier nicht abgedeckt gesehen und sehe es wie Andreas. Ich bin das erst Mal dabei und kenne keinen Ansprechpartner vor Ort. Aber da ich aber nur 30 km entfernt wohne werde ich mich mich mal für das nächst Jahr um etwas mehr Unterlage kümmern.
    Wenn Jemand einen Kontakt für diesen Nistkasten für mich hätte würde es mich freuen ihn hier lesen zu können.
    Eine Frage stelle ich mir noch: „Wie geht es weiter?“ Stellen die Falken die Brut einfach ein und velassen den Kasten?
    ( 21:24 alle 5 Eier noch zu sehen )